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Montag, 11. April 2011

DEUTSCH Einleitung für die Klausur zur Analyse eines Goehte-Gedichts

Einleitung zur Gedichtanalyse eines Goethe-Gedichts in der Zeit des Sturm und Drangs


„Sing, unsterbliche Seele, der sündigen Menschen Erlösung.“ Dieses Zitat stammt von Friedrich Gottlieb Klopstock, entnommen aus seinem Werk „Der Messias“. Es beschreibt die subjektive Wahrnehmung der Gefühle und Empfindungen der jungen Stürmer und Dränger Ende des 18. Jahrhunderts. 

Klopstock, sowie Herder, Merck, Klinger und Goethe zählen zu den Begründern des Sturm und Drangs. Sie übten mit ihren Werken eine Protestbewegung gegen die absolutistische Herrschaftsform ihrer Zeit aus und verwendeten erstmals Begriffe wie „Genie“, „Seele“ und „Natur“ neu definiert. 
Betrachtet man z.B. den „Natur“-Begriff, so wurde er in der Epoche des Sturm und Drangs auch in seiner Abgründigkeit und Gefährlichkeit, sowie Schönheit betrachtet und in der Lyrik verwendet, mit dem Ziel, den Leser emotional zu beeinflussen.
Besonders die Entwicklung des Lesens in der damaligen Gesellschaft ermöglichte den Literaten des Sturm und Drangs, ein großes Publikum zu erreichen.

Goethe übte vor allem durch seine lyrischen Werke großen Einfluss auf den Sturm und Drang aus. 1749 wurde er in Frankfurt geboren und starb 1832 in Weimar. Er begann 1765 nach Willen des Vaters ein Jurastudium in Leipzig, das er 1770 in Straßburg fortsetzte. In Straßburg erhielt er entscheidende Anstöße für seine weitere dichterische Entwicklung. 
Durch seine Liebe zu Friederike Brion lernte Goethe seine Empfindungen ungekünstelt und natürlich in Gedichten auszudrücken. 

Nach Abschluss seines Studiums 1771 kehrte er nach Frankfurt zurück. Die erfolgreiche Karriere als Anwalt blieb aus und so wandte er sich der Dichtung zu. Es entstanden die ersten großen dichterischen Werke, die ihn bekannt machten. 
Seinen Durchbruch hatte er mit seinem Werk „Die Leiden des jungen Werther“, welches 1774 erschien. Ab 1776 wurde Goethe Mitglied der Regierung am Weimarer Hof. Seine literarischen Täitigkeiten ermöglichten ihm eine innige Freundschaft mit der sieben Jahre älteren Hofdame Charlotte von Stein.

Goethe fühlte sich durch seine Verpflichtungen am Hof zunehmend bedrängt, was dazu führte, dass er 1786 heimlich seine Italienreise antrat.


…Das vorliegende Gedicht „…“ von Goethe ist zur Zeit der…/ des… entstanden. 
Es thematisiert den/die/das…
Grund für die Emotionalität dieses Gedichts ist der/die/das…




HIER NOCH EINE SEHR HILFREICHE INTERNETSEITE, AUF DER ANALYSEN ZU GOETHES GEDICHTEN VORHANDEN SIND…

Montag, 13. Dezember 2010

DEUTSCH Einleitung für die Klausur zu „Furcht und Elend des Dritten Reiches“

Einleitung


„Die Schriftsteller können nicht so schnell schreiben, wie die Regierungen Kriege machen; denn das Schreiben verlangt Denkarbeit." Dieses Zitat stammt von Bertolt Brecht, dem Autor des Werkes „Furcht und Elend des Dritten Reiches". Es beschreibt seine pazifistische Grundhaltung und Verachtung gegenüber dem Krieg bzw. denen, die für den Krieg verantwortlich sind.
Brecht wurde 1898 in Augsburg geboren und verstarb 1956 in Berlin. Ab 1922 lebte er dort als Regisseur und Schriftsteller. In seinen Lehrstücken von 1930(z.B. Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny) machte sich seine sozialkritische und gesellschaftskritische Haltung erkennbar, wodurch er mit den Kommunisten und Nationalsozialisten in Konflikt geriet. Nach der Machtergreifung Hitlers floh er mit seiner Frau nach Dänemark, wo er von 1935 bis 1938 sein Drama „Furcht und Elend“ schrieb.
Das Werk ist in 24 einzelne Szenen unterteilt, die im Zeitraum zwischen 1933 bis 1938 angesiedelt sind. Die Schauplätze der Szenen variieren und verteilen sich über ganz Deutschland. Das Stück hat keinen durchgängigen Handlungsverlauf, doch die einzelnen Szenen verbindet stets das Thema des Dramas: Die Furcht und Angst, die Gräueln und Anpassung und das Elend der Deutschen, als die Nationalsozialisten an der Macht waren. 
Das Werk kennzeichnet ein modernes Theater, das Brecht entwickelte und welches sich vom klassisch-aristhotelischem Theater abgrenzt. Bei dem epischen Theater soll der Zuschauer zum Denken angeregt werden und mit einer veränderten Welt konfrontiert sein. Es kommt also zur Verfremdung der Handlung, welche durch Benutzung verschiedener Hilfsmittel(Songs, Spruchbänder, Lieder) erreicht wird. Das epische Theater verhindert eine Identifizierung mit dem Darsteller und erzeugt eine kritische Stellungnahme des Betrachters bezogen auf den Vorgang.